Durchhänger? Hinter Müdigkeit und depressiven Verstimmungen kann auch einmal eine Schilddrüsenunterfunktion stecken
Was ist eine Schilddrüsenunterfunktion?
Produziert die Schilddrüse weniger Hormone, als der Körper braucht, liegt eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) vor. Eine Unterfunktion kann angeboren sein, was bei etwa einem von 4000 Neugeborenen der Fall ist. In aller Regel tritt sie aber erst später auf, und zwar meist in Folge einer Schilddrüsenentzündung. Auch Jodmangel in der Ernährung kann in seltenen Fällen zu einer Unterfunktion führen – meist verbunden mit einer Vergrößerung der Schilddrüse (Kropf / Struma).
Symptome einer Hypothyreose können unter anderem eine Gewichtszunahme, vermehrte Kälteempfindlichkeit, Haarausfall und Müdigkeit sowie depressive Verstimmungen sein.
Die Schilddrüsenunterfunktion ist – von Ausnahmen abgesehen – nicht heilbar und muss daher dauerhaft mit Medikamenten behandelt werden. Doch wer seine Tabletten regelmäßig einnimmt, kann dennoch ein ganz normales Leben führen.
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13.09.2005, aktualisiert am 28.09.2011
Bildnachweis: W&B/Privat, LiquidLibrary/ DynamicGraphics
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